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Forum Soziale Stadt: Kinderarmut in Mülheim

Details

Datum:
7. März 2019
Zeit:
18:00 bis 20:00
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Veranstaltungsort

Medienhaus Mülheim, 3. Etage
Synagogenplatz 3
45468 Mülheim an der Ruhr,

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Veranstaltende

Forum Soziale Stadt

Alleinerziehend und arm – Ein Problem ohne Lösung?

Ein Beitrag von Rodion Bakum (sozialpolitischer Sprecher) und Klaus Konietzka (Mitglied des Unterbezirksvorstandes der Mülheimer SPD):

„Jedes zweite Kind hat Angst vor Armut“, das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die Prof. Sabine Andresen von der Goethe-Universität Frankfurt im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung gemeinsam mit rund 3.450 Kindern und Jugendlichen durchgeführt hat (vgl. Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung vom 19.02.2019).

Dieses Ergebnis unterstreicht leider noch einmal nachdrücklich, dass Gesellschaft und Politik gefordert sind, die Existenzsicherung von Kindern grundlegend zu überdenken und das Aufwachsen von Kindern armutsfest zu machen.

Inzwischen wächst jedes zweite Kind, das in Deutschland auf Grundsicherungsleistungen angewiesen ist, in einer Ein-Eltern-Familie auf.

Was diese alleinerziehenden Mütter und Väter im Alltag an Herausforderungen bewältigen, um neben allem anderen für ihre Kinder da zu sein und sie bestmöglich zu unterstützen, verdient Respekt und vor allem gezielte Unterstützung!

Wir haben deshalb bereits zwei öffentliche Veranstaltungen (am 08.09.2018 und 21.11.2018) zum Thema „Kinderarmut“ durchgeführt und setzen die Reihe am 07.03.2019 (Medienhaus, 3. Etage, ab 18:00 Uhr) fort. Diesmal wird es speziell die Situation von Alleinerziehenden und ihren Kindern gehen.

Dazu erhalten wir Unterstützung von der Leiterin der Mülheimer Sozialagentur, Frau Anke Schürmann-Rupp. Sie wird die Situation Alleinerziehender in der Grundsicherung für Arbeitssuchende und die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, Möglichkeiten und Erfordernisse darstellen, die zur Integration in den Arbeitsmarkt speziell für Alleinerziehende bereitstehen.

Es bleibt unser Ziel, allen Kindern in Mülheim an der Ruhr ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen. Dies geht nur zusammen mit Expertinnen und Experten. Nur gemeinsam können Bedingungen für eine Kindheit ohne Armutsrisiken aufgezeigt und geschaffen werden!

Am Ende muss ein „Bündnis gegen Kinderarmut“ stehen, um die Gegenwart und Zukunft von Kindern armutsfest zu machen. Das ist für uns alle eine unstrittige, überparteiliche und unaufschiebbare Verpflichtung!