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PRESSEMITTEILUNG:

11. Juli 2017

Hochschulnahes Gewerbe an der Liebigstraße: SPD informiert über aktuellen Stand

Unter Anwesenheit zahlreicher Bürgerinnen und Bürger diskutierten die SPD-Ortsvereine Broich und Speldorf über die Zukunft des 6,2 Hektar großen Areals an der Liebigstraße. Die Stadt Mülheim plant an dieser Stelle die Ansiedelung von hochschulnahem Gewerbe und die Schaffung von Erweiterungsflächen für die Hochschule Ruhr West. Zu diesem Zweck wurde vor kurzem der Einleitungsbeschluss zu einem Bebauungsplan gefasst. Jürgen Liebich, Leiter des Mülheimer Planungsamtes, und der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Claus Schindler, informierten über den Stand der Dinge und gaben in der Hauptfeuerwache einen Ausblick über das weitere Vorgehen.

Cem Aydemir, Vorsitzender der Broicher SPD, fasst die Diskussionsergebnisse zusammen: „Nach der Ansiedelung der Hochschule Ruhr West ergibt sich hier eine weitere Chance für die Stadtteile Broich und Speldorf. Den Angehörigen und Absolventen der Hochschule die Möglichkeit zu geben, ihre Forschungsergebnisse und Ideen direkt vor Ort umzusetzen, schafft neue Impulse für unsere Stadt. Die ungenutzte Fläche an der Liebigstraße bietet sich hierfür ideal an.“

Dennoch, so erläutert Aydemirs Stellvertreter Sven Bortlisch, ist die Entwicklung der Fläche nicht ohne Herausforderungen: „Im Boden finden sich Altlasten - an dieser Stelle befanden sich früher eine Lederfabrik beziehungsweise ein Schrottplatz - außerdem gilt es, den Schutz seltener Tierarten, wie zum Beispiel Fledermäusen, ebenfalls zu berücksichtigen. Dank der regen Beteiligungen vieler Anwohnerinnen und Anwohner hat sich schnell gezeigt, welche Probleme zusätzlich auf die Agenda gehören: So werden Teile des Grundstücks derzeit als Grabeland genutzt. Durch eine Bebauung würde diese Nutzung wegfallen, weshalb wir gemeinsam mit den Gärtnerinnen und Gärtnern nach einer möglichen Lösung suchen werden.“

„Als SPD werden wir den weiteren Prozess natürlich intensiv verfolgen und weiter in Dialog mit den Mülheimer Bürgerinnen und Bürgern treten“, betont Aydemir abschließend